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Zwischen den Tönen liegt die Zeit
Seine Musik atmet. Rhythmus, Zeit, Gefühl, die Stille zwischen den Tönen. Perfektion mit einem Lächeln. Er spielt bretonische Fest Noz Musik wie ein Bretone – mit punktgenauen Rhythmen und doch mit einer virtuosen Leichtigkeit. Dies kommt dann auch allen anderen Stücken zugute, darunter diversen Eigenkompositionen. Große Soli spielen? Ja, kann er - aber das können viele. Das Besondere an seinem Spiel liegt in den kleinen Nuancen verborgen, mit denen sich die Musik immer weiter entwickelt. Genaues Hinhören wird belohnt – das Wie und Wann der einzelnen Töne erzählt Geschichten, die man nicht verpassen möchte. Fugengleich verweben sich seine Basslinien mit den Melodien – oft leicht swingend, immer kleinen Veränderungen aufgeschlossen. Der Ausnahmeakkordeonist Andreas Neumann beherrscht die ganze Bandbreite der Bal Folk Musik – aber auch in Deutschland seltenere Wünsche kann er erfüllen. Gavotte du Bas Léon? Gehört zu seinen Standards! Mit Auftritten in Frankreich, Italien, Schweiz, Niederlande, Belgien und immer wieder der Bretagne greift er auf vielseitige Erfahrung und Austausch mit anderen Musizierenden zurück. Wer sich auf seine Akkordeon-Klangwelten einlässt, möchte nur noch zuhören, dem Rhythmus folgen, weiter und weiter. So kann es vorkommen, dass sich eine Kette von Tanzenden der inneren Musik folgend weiter bewegt, obwohl das Stück schon längst zu Ende ist.
Andreas Neumann: Diatonisches Akkordeon
Trois voix de rien de tout, de femmes et d'artisanes. Souffles de terre, de chair, de fer. Se cherchent, se tournent, s'engagent, avec vos pieds, et puis nos mains.
(Übs.: Drei Stimmen aus dem Nichts, von Frauen und Handwerkerinnen. Hauch von Erde, Fleisch und Eisen. Sie suchen einander, wendne sich einandern zu, gehen eine Verbindung ein - mit euren Füßen und dann mit unseren Händen)
Clume ist ein Trio aus der Umgebung von Saint-Étienne, das mehrstimmigen Gesang und Percussion auf Okzitanisch und Französisch miteinander verbindet. Inspiriert vom Rhythmus der Worte und von traditionellen Tänzen geschrieben und komponiert, laden ihre feurigen Lieder dazu ein, unsere Zeit zu durchqueren und dabei das Intime und die Kämpfe zu besingen – mit Authentizität, Frechheit und Zärtlichkeit.
Deux oiseaux de nuit pour vous faire danser !
Martin Coudroys feine klare zurückhaltende und gleichzeitig originelle, perfekte, abwechslungsreiche und unglaublich tänzerische Art Akkordeon zu spielen, ist unübertroffen. Mit so jemandem zusammen zu spielen, ohne die Feinheiten zu zerstören, scheint fast unmöglich. Doch Aurélien Tanghe schafft es: Sein einfühlsames nicht-dominantes und doch kreativ virtuoses Gitarrenspiel schmiegt sich perfekt unterstützend an und glänzt immer wieder mit eigenen Akzenten.
Seit 2003 spielen die beiden schon als Duo zusammen. In ihrem reichen Repertoire findet man die heimische Musik aus den französischen Regionen wie der Bretagne oder dem Baskenland – aber auch das ein oder andere mitgebrachte Stück aus Skandinavien.
Ein Abend zum Schmelzen, Dahinschweben oder auch für wildere Angelegenheiten – für jede und jeden wird etwas dabei sein!
Vier rothaarige Musiker. Ein Geiger als Frontmann. Dieses feurige Quartett präsentiert eine Mischung aus virtuoser Klassik, tanzbarer Folk-Musik und mitreißendem Rock. Von Bach bis zu den Beatles, von Stairway to Heaven bis zu Highway to Hell: eine musikalische Achterbahnfahrt, in der klassische Meisterwerke und eigene Kompositionen vor Energie und Spielfreude funkeln.
Der Geiger Floris Willem wurde in Wien klassisch ausgebildet, fliegt aber tanzend und springend über die Bühne, als wäre sein Bogen aus Feuer. Er wird flankiert von Gert Peeten am Klavier und an der Gitarre, Dries Peeten am Bass und Simon Schrooten am Schlagzeug und Elektronik.
Von BOZAR über die Gentse Feesten bis zum Muziekgebouw Eindhoven: Floris and the Flames bringen Finesse und Feuerwerk in eine explosive Show. Auch im Ausland sprang der Funke über, unter anderem in Wien, Warschau, Prag und auf den Weltausstellungen in Osaka und Dubai.
Wir sind vier junge Musiker:innen, die mit Herzblut handgemachte und selbstkomponierte Musik präsentieren. Auf der Bühne erwecken wir traditionelle deutsche und schwedische Tanzmusik wieder zum Leben.
Ob beatbetonte Polonaisen oder groovige Menuette – uns beeinflusst das, was Folkmusik schon immer geprägt hat: musikalische Mode und aktuelles Zeitgeschehen.
FOLKLÄNDER 50 — SO VIELE WEGE LIVE Die Gewinner des Deutschen Weltmusikpreises RUTH 2023 und eine der einflussreichsten Folkbands der einstigen DDR spielen eigene, traditionelle und nachgenutzte Songs und Balladen – und das mit diversen Umwegen und Unterbrechungen seit fast 50 Jahren. Mögen auch „die besten Saufbrüder gestorben“ oder anderweitig vom Wege abgekommen sein, Folkmusik gilt nach wie vor – und am Ende gar mehr denn je – als Balsam für die Seele: A song a day keeps the doctor away. Heidi Eichenberg (acc, voc), Thomas Hauf (perc), Gabi Lattke (hackbrett, fl, wh, voc), Jindra Lattke (b), Dirk Wasmund (ss, cl), Manfred Wagenbreth (mand, mdla, bouz, m-harp, voc), Jürgen B. Wolff (g, conc, voc)
Er ist zurück: Bruno Le Tron, eine der prägendsten Persönlichkeiten des französischen Akkordeons, bringt mit seinem Projekt Initium Trio ein außergewöhnliches Zusammenspiel aus Virtuosität, Spielfreude und musikalischer Tiefe auf die Bühne. Gemeinsam mit dem Gitarristen Pablo Molard und dem Klarinettisten Franck Fagon entfaltet Le Tron einen Klangkosmos, der zwischen Tradition und Moderne schwebt. Die warmen, rhythmisch treibenden Linien des Akkordeons treffen auf die nuancenreiche Gitarre und die leuchtenden Farben der Klarinette. Mal kraftvoll und tanzbar, mal filigran und verträumt entsteht ein facettenreicher Sound, der den Geist des Bal Folk ebenso atmet wie die Offenheit europäischer Musiktraditionen. Inspiriert von der traditionellen Musik Südwesteuropas und darüber hinaus verbindet Initium Virtuosität mit Emotion und lädt das Publikum ein, sich von mitreißenden Melodien, feinen Grooves und einer einzigartigen musikalischen Atmosphäre begeistern zu lassen.
Ein Konzertabend mit Bruno Le Tron und Initium ist mehr als ein Auftritt – es ist eine Begegnung mit der lebendigen Seele des französischen Bal Folk.
Bruno Le Tron: diatonisches Akkordeon Franck Fagon: Klarinette, Bassklarinette, Sopransaxophon Pablo Molard: Gitarre
Kreuz & Square ist die legendäre, 1980 gegründete Folkloretanzgruppe aus Leipzig. Aus der DDR-Folkszene stammend, war sie die erste Tanzgruppe, die Mitmachtänze (wie Square Dance oder traditionelle Volkstänze) für das Publikum anleitete, anstatt nur reine Bühnenchoreografien zu zeigen.
Kördeböf ist ein deutsches Musikduo, das traditionelle europäische Tanzmusik für den BalFolk spielt. Der Name ist eine fantasievolle, schwedisch klingende Schöpfung aus dem Französischen für die Ochsenherztomate (cœur de bœuf) und das Herz einer musikalischen Session (bœuf)
Lottes Flausen sind eine Familienband aus Weimar. Gemeinsam mit ihren drei Töchtern Gesa, Mattea und Fabia spielt Anett Bartuschka mehrstimmige Folkmusik. Zu ihrem Repertoire gehören Balfolk, traditionelle schwedische Musik, Klezmer, Musik vom Balkan und klassische Hintergründe.
David, Jonathan und Antonin sind sich im Frühjahr 2025 durch glückliche Zufälle in der Leipziger Bal Folk Szene begegnet und haben sofort gemerkt, dass sie in der Konstellation ihrer Instrumente die perfekte Grundlage für eine Band bilden. Auf der Suche nach ihrem Sound spielen sie eine Reihe eigener Kompositionen, ergänzt durch traditionelle Tunes und ausgewählte Cover anderer Bal Folk Musiker. Rhythmisch komplex und trotzdem klar, mit viel Power und doch einfühlsam, erschaffen sie ein Klang- und Tanzerlebnis, mit dem sie sich immer weiter ihrem eigenen Stil annähern!
https://www.youtube.com/watch?v=zPmXtmUDZsg&list=RDzPmXtmUDZsg
David Reinartz: Klarinette Jonathan Herz: Akkordeon Antonin Delpeuch: Kontrabass
sind Frank Menzer und Micha Schaufuß aus Dresden und haben sich der deutschen Folksmusik verschrieben. Lieder der Handwerker, Bauern und einfachen Leute, meist mit einem ganz banalen, alltäglichen Bezug zur Arbeit, zur Liebe oder was sonst noch im Leben eine Rolle spielt. Dabei ganz und gar nicht unromantisch, gern aber auch derb, direkt, mit einem köstlichen Humor und (glücklicherweise) oft im regionalen Dialekt. Und da die beiden nun mal im Dresdner Elbtal zu Hause sind, haben es ihnen die säggs`schen Folkslieder ganz besonders angetan.
Besetzung: Frank Menzer (Gitarre, Gesang) Micha Schaufuß (Mandoline, Waldzither, Mandolinbanjo, Gesang)
Vier Musiker, vier Regionen und eine Leidenschaft: Viertour verbindet traditionelle Musik und Lieder von der Küste bis nach Thüringen zu einem authentischen und lebendigen Klangerlebnis. Mit Ralf Gehler (diat. Handhamonika & Dudelsack) aus Schwerin, Vivien Zeller (Geige) aus Berlin, Nico Schneider (Waldzither & Banjo) aus dem Thüringer Wald und Tim Liebert (Waldzither & Munti) aus dem Vogtland treffen sich musikalische Wurzeln aus allen Himmelsrichtungen zu einer Art folkloristischem Nord-Süd-Gipfeltreffen. Ein Großteil des dargebotenen Materials ist aus Quellen, ehemaliger Tanzmusikanten. Die Stücke sind oft über 200 Jahre alt und haben nichts an ihrer zupackenden Art verloren – kraftvoll, feinfühlig und immer mit eigener Note. Unbedingt vorbeikommen, mitsingen, mittanzen oder einfach nur zuhören und sich verzaubern lassen von heimischen Klängen.
Vivien Zeller – Geige, Gesang, Maultrommel Ralf Gehler – Diatonisches Akkordeon, Dudelsack, Gesang, Maultrommel Nico Schneider – Thüringer Waldzither, Banjo, Gesang, Maultrommel Tim Liebert – Thüringer Waldzither, Mundharmonika, Traversflöte, Gesang
'Ik ben muzikaal geboren in Gooik'
Op zijn 10de namen zijn ouders Wouter voor het eerst mee naar Gooik (België). Daar maakte hij kennis met volksmuziek, en heeft hij de verslaving opgedaan die tot op de dag van vandaag nog niet over is. Wouter danst al Bal Folk sinds zijn eerste bezoek aan Gooik en is op zijn elfde doedelzak gaan spelen. Op zijn vijftiende kwam daar de trekharmonica bij. Vanaf zijn zeventiende speelde hij in zijn eerste bandje. Regelmatige bezoeken aan andere festivals en workshops (Saint Chartier, Schier, TeeU etc) hielden het vuurtje warm.
Hij maakt er geen geheim van waarom hij zich heeft laten inspireren door oude Vlaamse, Franse en Nederlandse dansmuziek: 'Ik houd van bals, ik houd van dansen, van de festivals zoals in St Chartier en Gooik. De keus voor balrepertoire is dan snel gemaakt.'
Na zijn opleiding in een totaal andere richting (biogeologie, communicatie- en educatierichting) is hij voltijds met de muziek aan de gang gegaan. Nu geeft hij les en speelt hij in verschillende bands en muziekgroepen. Ook organiseerde hij geregeld bals in Utrecht, waar naast Lirio altijd ook andere binnen- en/of buitenlandse bands op de bühne staan.